Über die Fakultät https://fas.htwk-leipzig.de/de/ueber-die-fakultaet/?type=787 de-de Wed, 23 Jun 2021 09:43:04 +0100

Nachrichten

news-4109 Wed, 16 Jun 2021 15:11:35 +0200 Mentoring-Programm „WISSENSCHAFT findet STADT“: Die Stadt Leipzig mal ganz anders kennenlernen https://www.htwk-leipzig.de/de/hochschule/ueber-uns/chancengleichheit/gleichstellung/angebote-und-foerdermoeglichkeiten/wissenschaft-findet-stadt/ Bis 27. Juni können sich Studentinnen bewerben und vom 13.09. bis 01.10.2021 in viele Berufe bei der Stadtverwaltung Leipzig hineinschnuppernWISSENSCHAFT findet STADT, das Mentoringprogramm der HTWK Leipzig in Kooperation mit der Stadt Leipzig und der Universität Leipzig, startet in die nächste Runde!

Vom 13. September bis 1. Oktober 2021 können Studentinnen einen Einblick in die vielfältigen beruflichen Perspektiven der Stadtverwaltung Leipzig bekommen. Dabei nehmen Sie an einem Parcours durch verschiedene Ämter der Stadt teil, erfahren mehr über das Zusammenspiel von Stadtverwaltung und Kommunalpolitik und erhalten in Workshops hilfreiche Tipps zu Personalauswahlverfahren und Bewerbungssituationen. Beim Career Talk werden Ihnen außerdem verschiedene Karrierewege nach dem Studium aufgezeigt.

Zusätzlich lernen Sie im Mentoringprozess erfahrene Führungskräfte auf Amtsleitungsebene kennen, die Ihnen persönliche Impulse für Ihre berufliche Laufbahn geben werden.

Teilnahmebedingungen

Bewerben können sich Studentinnen der HTWK Leipzig im fortgeschrittenen Bachelor- und Masterstudium.

Formalia

  • Programmzeitraum: 13. September bis 1. Oktober 2021
  • Bewerbungsfrist: 27. Juni 2021
  • Bitte bewerben Sie sich über unser Anmeldeformular.
    Dort können Sie ein Motivationsschreiben (ca. 300 Wörter) und einen Kurzlebenslauf hochladen.
  • Die Auswahlgespräche finden am 5. Juli 2021 statt (Alternativtermin nach Absprache).

Bis zum 27. Juni 2021 bewerben. Weitere Informationen finden SIe unter:

http://htwk-leipzig.de/wfs

 

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news-4096 Fri, 11 Jun 2021 08:36:00 +0200 Architektur Abschlussarbeiten Sommersemester 2021 https://fas.htwk-leipzig.de/no_cache/de/ueber-die-fakultaet/details-allgemeine-nachrichten/artikel/4096/ UPDATE vom 10.06.2021Terminablauf Bachelor-/Masterarbeit Sommersemester 2021
 BAMA
Erläuterung des Verfahrens (BA und MA)20.01.2021 (15.00 Uhr/BBB)
Benennung der Themen BA
(Uhrzeit/Raum)
ab 20.01.2021
(OPAL)
 
Anmeldefrist mit Themeneinreichung
(Uhrzeit/Raum)
09.03.2021
(bis 12Uhr)
10.02.2021
(bis 12Uhr)
Die Abgabe des Antrags auf Ausgabe des Abschlussarbeitsthemas erfolgt beim Zentralen Prüfungsamt (ZPA), freie Themen sind als Exposé mit Bestätigung des Erstprüfers (BA) oder beider Prüfer (MA) in digitaler Form einzureichen!
Beginn Bearbeitungszeitraum
(Themenausgabe/ Aushang zugelassener freier Themen)
09.04.202115.02.2021
Letzter Termin zur Rückgabe
(Abbruch ohne „Nichtbestehen“)
10.05.202115.04.2021
Abgabe beim ZPA
(Format wird noch bekanntgegeben)
21.06.2021
(bis 12 Uhr)
22.06.2021
(bis 12 Uhr)
Kolloquien (BA und MA)
(Format wird noch bekanntgegeben)
13. bis 15.07.2021
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FAS - NACHRICHTEN - ARCHITEKTURFAS - STUDIENAMT ARCHITEKTURFAS - PRÜFUNGSAMT ARCHITEKTUR
news-4088 Wed, 09 Jun 2021 09:18:38 +0200 Ad-Hoc-Gruppe: Häusliche Gewalt in der Pandemie: (K)ein Problem soziologischer Theoriebildung? https://fas.htwk-leipzig.de/no_cache/de/ueber-die-fakultaet/details-allgemeine-nachrichten/artikel/4088/ am 25.8.2021 von 11.30 bis 13.30 Uhr (digital), Organisationsteam: Anja Pannewitz (HTWK Leipzig), Lena Verneuer (RWTH Aachen), Andreas Braun (Universität Bielefeld) beim digitalen Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie und der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie „Post-Corona-Gesellschaft? Pandemie, Krise und ihre Folgen“ vom 23.8. bis 25.8.2021 Die Zunahme häuslicher Gewalt durch die Lockdowns während der Corona-Pandemie steht seit deren Beginn im Februar/März 2020 besonders im Fokus von UN, Menschenrechtsorganisationen, Sozialer Arbeit und Medien vieler Länder. Amnesty International spricht in dem Zusammenhang sogar von einer Schattenpandemie.

Der öffentliche Diskurs dazu – wie zu häuslicher Gewalt allgemein – wird ausschließlich normativ, kaum aber analytisch geführt. Gesellschaftspolitisch wird stattdessen schnell nach statistischen Zahlen und konkreten Maßnahmen wie Hilfetelefonen und -Apps verlangt, die v.a. bei häuslicher Gewalt gegen Frauen* und gegen Kinder Hilfe anbieten sollen. Gesellschaftstheoretisch jedoch scheint der Diskurs über Gewalt mit den Ausläufern der zweiten feministischen Welle marginal geworden zu sein, obwohl die Fallzahlen in Deutschland jährlich nach wie vor ansteigen. Soziologische Theorien scheinen sich vielmehr spätestens seit den 1990er Jahren in der Erklärung des Phänomens durch Geschlecht, Biografie und situativen Stress zu erschöpfen und auf Spezielle Soziologien (Frauen-, Geschlechter-, Familiensoziologie etc.) zurück gezogen zu haben. Handelt es sich hierbei, wie bei Gewalt im Allgemeinen, um ein Problem soziologischer Theorie, zu dem sie sich in Breite nicht mehr (neu) zu äußern vermag?

Die Lockdown-Pandemiesituation stellt einen ganz offensichtlichen empirischen Anlass dar, dieses Gewaltphänomen und dessen (hypothetische) Verschärfung durch die Corona-Pandemie mit einem allgemeinen statt einem spezifischen und vor allem mit einem nicht-normativen soziologischen Duktus theoretisch weiter zu untersuchen. Denn unter den krisenhaften Bedingungen einer Pandemie könnten Mechanismen häuslicher Gewalt besonders deutlich hervortreten, die bislang eher unbeachtet blieben oder lange marginalisiert wurden und unser Verständnis erweitern oder auch infrage stellen. Aus diesen beiden Gründen darf bei einem soziologischen Kongress zur Corona-Pandemie das soziale Problem der sich vermeintlich verstärkenden Gewalt im häuslichen Kontext während der Pandemie nicht fehlen. Denn hiermit verbunden ist zugleich das Potenzial neue Impulse für die Soziologische Theorie aufzuspüren und zu generieren.

Mit der Ad-hoc-Gruppe stellen wir in diesem Zusammenhang die Frage auf, mit welchen theoretischen Ansätzen ein Beitrag zum Verstehen des beschriebenen sozialen Problems unter Pandemiebedingungen geleistet werden kann. Zentrale/klassische soziologische Theorieansätze sollen dabei ebenso wie geschlechter- und raumsoziologische als spezielle soziologische Theoriebezüge miteinander in einen gewinnbringenden Dialog kommen. Zum zweiten soll die Frage der bisherigen Institutionalisierung soziologischer Grundlagenforschung zu häuslicher Gewalt aufgeworfen und damit ein Versuch unternommen werden, Fehlstellen, politisch verursachte Heteronomien von Forschung oder aber soziologische Forschung "unter dem Radar" auszumachen und zu systematisieren.

Am 25.8.2021 laden wir von 11.30 bis 13.30 Uhr zu folgenden digitalen Präsentationen ein:

  • Häusliche Gewalt als Gegenstand sozialer und intersubjektiver Deutungs- und Aushandlungsprozesse: Vorstellungen sozialer Ordnung und die Deutung häuslicher Gewalt
    Susanne Nef (ZHAW Zürich, Schweiz)
  • Von der verschwiegenen Häuslichen Gewalt zur beschwiegenen feministischen Gewaltforschung und -theorie
    Reinhild Schäfer, Regina-Maria Dackweiler (HS RheinMain, Deutschland)
  • Wie die krisenhaften Bedingungen der Corona-Pandemie die Wahrnehmung und Dynamiken häuslicher Gewalt verändern – einige netzwerktheoretische Thesen
    Anne Kersten (Universität Fribourg, Schweiz)
  • Führen die Ausgangsbeschränkungen zu (mehr) häuslicher Gewalt? Eine raumsoziologische Erkundung während der COVID-19-Pandemie
    Anja Pannewitz (HTWK Leipzig, Deutschland)

Eine ausführlichere Vorabbeschreibung des Programms der Ad-Hoc-Gruppe ist hier zu finden: https://www.conftool.pro/soziologie-kongress-2021/index.php?page=browseSessions&form_session=59#paperID226

Zur Tagung kann man sich über den folgenden Link anmelden: https://kongress2021.soziologie.de/aktuelles

Für Studierende und arbeitslose Menschen gibt es eine Ermäßigung.

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FAS - NACHRICHTEN - ALLGEMEINFAS - NACHRICHTEN - SOZIALWISSENSCHAFTEN
news-4064 Wed, 02 Jun 2021 17:04:57 +0200 Bei Wind und Wetter: Neues Insektenhotel an der Blühwiese https://fas.htwk-leipzig.de/no_cache/de/ueber-die-fakultaet/details-allgemeine-nachrichten/artikel/4064/ Ökologischer Baustoff Lehm – Praxiswoche in Dreiskau-Muckern

 „Wie kein anderer Baustoff erfüllt Lehm ökologische und baubiologische Anforderungen. Er ist örtlich verfügbar, schont Ressourcen und ist beliebig wieder verwertbar. In der Herstellung benötigt er wenig Energie, er ist angenehm zu verarbeiten und gibt keine Schadstoffe ab.“ (vgl.: https://www.dachverband-lehm.de/lehmbau)


So bewirbt der Dachverband Lehm den ökologischen Baustoff. Nicht nur in der Sanierung von Gebäuden, sondern auch in ökologisch orientierten Neubauten kommt der Baustoff in unterschiedlicher Formen – vom Strohlehmstein bis zum Edelputz – zum Einsatz. 

Coronabedingt musste ein für die Exkursionswoche geplanter deutsch-polnischen Studierendenworkshop in der Oberlausitz mit dem Schwerpunkt Umgebindehäuser und denkmalgerechte Sanierung ausfallen. Als Ersatzprogramm gab es nun Lehmbau in Dreiskau-Muckern bei Leipzig. Am Rand einer Blühwiese entstand eine Lehmwellerwand auf einem Natursteinsockel als Lebensraum für Insekten. Stromlos in traditioneller Handwerks-Technik wurden Bruchsteine für das Fundament geschleppt und vermauert, das Strohlehmgemisch wurde mit bloßen Füßen hergestellt und mit Mistgabeln und per Hand geschichtet. Die Gruppe von acht Studierenden erstellten unter Anleitung von Christian Hansel, leidenschaftlicher Lehmbauer seit über zwei Jahrzehnten, den ersten „Stich“ in einer Höhe von knapp 70 Zentimeter. Die weiteren Stiche werden bis zur Höhe von ca. zwei Metern später vom örtlichen Dorfverein „Uferleben“ aufgesetzt. Im Rahmenprogramm vermittelte Christian Hansel Baustoffkunde zu Lehmbaustoffen und zeigte Praxisbeispiele. 

Nach einem Jahr pandemiebedingt digitaler Hochschule war die harte, körperliche Arbeit für alle eine Herausforderung, zudem war ein strenges Hygienekonzept einzuhalten. Aber bei Wind und Wetter draußen eine Woche Frischluft tanken, Material in den Händen halten, live zu lernen und ein tolles Projekt unterstützen – statt eine weitere Hausarbeit zu verfassen – war diese Mühe mehr als wert. 

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