Sebastian Schönemann

M. A. Sebastian Schönemann
M. A.
Sebastian Schönemann
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon:
+49 341 3076-6633

Curriculum Vitae

2018
Promotion am Fachbereich 6 der Universität Koblenz-Landau

Seit 2018
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften der HTWK Leipzig

WS 2017/2018
Dozent am Institut für Medienforschung an der TU Chemnitz

2017
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig im Bereich Anfragen, Veranstaltungsprogramm und Öffentlichkeitsarbeit

2014 bis 2017
Doktorand der Universität Koblenz-Landau, Fachbereich 6 für Kultur- und Sozialwissenschaften (Prof. Dr. Jürgen Raab); Promotionsstipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung und Abschlussförderung durch die Stiftung Zeitlehren   

2013
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, 
Erarbeitung des Gedenkstättenkonzeptes

2009 bis 2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und stellvertretender Leiter der Abteilung Bildung und Forschung des International Tracing Service Bad Arolsen (heute: Arolsen Archives. International Center on Nazi Persecution)

2008 bis 2009
Wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Soziologie der Universität Leipzig (Prof. Dr. Helena Flam)

2001 bis 2008
Studium der Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Leipzig

2006 bis 2007
Mitarbeiter am Schulmuseum Leipzig im Bereich Ausstellungen

Forschungsschwerpunkte

  • Wissenssoziologie
  • Kultur- und Gedächtnissoziologie
  • Qualitative Sozialforschung
  • Visuelle Soziologie
  • Soziologische Gewaltforschung
  • Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus
  • Erinnerungskulturen

Veröffentlichungen

Monographie

Herausgeberschaft

Beiträge in Zeitschriften und Sammelbänden (Auswahl)

  • „Da haben sie uns ja auch total einen mit in die Tasche gelogen“. Moral als Motiv der Erinnerung und visuellen Rezeption des Holocaust, in: Stefan Joller/Marija Stanisavljevic (Hg.), Moralische Kollektive, Wiesbaden 2019, S. 277–295.
  • „Vorher nie etwas gehört oder gesehen“. Geschichtslatenz als visueller Rezeptionstypus des Holocaust, in: Ronald Hitzler/Nicole Burzan (Hg.), Typologische Konstruktionen. Prinzipien und Forschungspraxis, Wiesbaden 2018, S. 271–285.
  • Vom Gruppenexperiment zur dokumentarischen Methode. Geschichte und Bedeutungswandel des Gruppendiskussionsverfahrens, in: Marcus Hawel (Hg.), Work in Progress – Work on Progress. Beiträge kritischer Wissenschaft. Doktorand_innen-Jahrbuch 2016 der Rosa-Luxemburg-Stiftung, Hamburg 2017, S. 29–38.
  • Visualisierte Geschichte und Alltagsgedächtnis. Empirische Befunde über die Bedeutung der Geschichtssozialisation bei der Rezeption von Fotografien des Holocaust, in: Jürgen Raab/Reiner Keller (Hg.), Wissensforschung – Forschungswissen. Beiträge und Debatten zum 1. Sektionskongress der Wissenssoziologie, Weinheim/Basel 2016, S. 728–739.
  • Repräsentation der Abwesenheit. Visualisierungen des Holocaust im sozialen Gedächtnis am Beispiel des Fotos vom Torhaus Auschwitz-Birkenau, in: Zeitschrift für Qualitative Forschung, Heft 1 + 2 (2016), S. 41–57.
    https://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/52034
  • Das Frauen-Außenlager „HASAG-Leipzig“ in Leipzig-Schönefeld. Neue Forschungen zur Geschichte und zum Ort des Lagers, in: Medaon. Magazin für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 8. Jg. (2014), Nr. 15.
    https://www.medaon.de/de/artikel/das-frauen-aussenlager-hasag-leipzig-in-leipzig-schoenefeld-neue-forschungen-zur-geschichte-und-zum-ort-des-lagers/
  • mit Helena Flam, Emotionen, Masse(n) und Referendumsdemokratie, in: Heike Scholten/ Klaus Kamps (Hg.), Abstimmungskampagnen. Politikvermittlung in der Referendumsdemokratie, Wiesbaden 2014, S.207–223.
  • Kulturelles Bildgedächtnis und kollektive Bilderfahrung. Die visuelle Semantik der Erinnerung am Beispiel des Fotos des Jungens aus dem Warschauer Ghetto, in: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, Heft 12 (2013), S. 46–60. 
  • Das Namensregister als Zeugnis. Zur kommemorativen Funktion früher Überlebenden-Suchdienste, in: Rebecca Boehling/Susanne Urban/René Bienert (Hg.), Freilegungen. Überlebende – Erinnerungen – Transformationen. Jahrbuch des International Tracing Service Bd. II, Göttingen 2013, S. 198–212.
  • Zwischen Erinnerungspur und Symbol. Eine soziologische Annäherung an den Bedeutungsgehalt von Effekten aus den Konzentrationslagern, in: informationen. Wissenschaftliche Zeitschrift des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933–1945, Nr. 77 (2013), S. 24–28.
  • „Accounting for the Dead“. Humanitäre und rechtliche Motive der alliierten Ermittlungsarbeit zu den Todesmärschen, in: Jean-Luc Blondel/Susanne Urban/Sebastian Schönemann (Hg.), Freilegungen. Auf den Spuren der Todesmärsche. Jahrbuch des International Tracing Service Bd. I, Göttingen 2012, S. 122–135.
  • mit Reimer Möller: Der Bestand der Effekten ehemaliger Häftlinge des KZ Neuengamme in Verwahrung des Internationalen Suchdienstes, in: Jean-Luc Blondel/Susanne Urban/Sebastian Schönemann (Hg.), Freilegungen. Auf den Spuren der Todesmärsche. Jahrbuch des International Tracing Service Bd. I, Göttingen 2012, S. 251–262.
  • Changing Citizenship. Eastern European DP's on Their Way to Emigration as Reflected in the Archives of the International Tracing Service, in: Aleksandr Dyukov/ Olesya Orlenko (Hg.), Divided Eastern Europe. Borders and Population Transfer 1938-1947, Newcastle 2012, S. 174–182.
  • Die Untersuchungstätigkeit des International Tracing Service zu den Todesmärschen. Das Programm „Attempted Identification of Unkown Dead“, in: Gedenkstättenrundbrief, Nr. 159 (2011), S. 28–33.

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