Postkarten

Postkarte aus Bali

Im letzten Sommersemester absolvierte ich ein Auslandssemester an der Udayana Universität in Indonesien, Bali, Denpasar über die Organisation Study in Bali. Der Studiengang Southeast Asian Architecture beinhaltet neben dem Studio Project die Fächer Resort and Hospitality Architecture, SEA Architecture, Tropical Home, Interior Architecture und Indonesisch. Der Unterricht fand Montags bis Mittwochs statt. Jeden Donnerstag gab es eine Exkursion wie z. B. ein Outdoor Sketching/Watercolor Workshop, einen Silberworkshop und eine Tour zum PT. Bamboo Pure & Green Village. Am Anfang des Semesters gab es ein Welcome Dinner am Strand bei dem sich alle Studierenden des Semesters kennen lernen, die Professoren sich vor stellen und es gab leckeres indonesiches Essen. Ich würde dieses Programm jedem Studenten empfehlen der Lust auf eine Horizonterweiterung hat und offen für Neues ist! Ich habe für meine Kreativität und die Architektur mit ihren Materialien und Formen so viel neue Inspiration bekommen!

Josephine Lay, Free Mover

Postkarte aus San Sebastian

In ein fremdes Land zu gehen um zu studieren ohne einen Platz zu haben, ohne zu wissen was dich erwartet, ohne die Sprache zu können oder auch nur zu wissen ob du den Herausforderungen gewachsen bist, ist ein Risiko. Aber eines das es Wert ist einzugehen. Wenn du erst angekommen bist, merkt man, dass man nicht alleine mit den Herausforderungen da steht....

Die Universität des Baskenlandes, unterstützt dich in allen Belangen, egal ob es um die Suche nach einer Wohnung geht, kostenlose Sprachkurse und selbst wenn du ein Fahrrad brauchst. Außerdem bietet die Fakultät der Architektur den Unterricht in Baskisch, Spanisch und Englisch an. Es gibt nicht nur viele spannende Fächer, sondern auch eine hervorragend ausgestattete und leicht zugängliche Werkstatt. Wenn du dich dann erst mal zu Recht gefunden hast und die universitären Hürden gemeistert hast, kannst du anfangen San Sebastian und das Baskenland zu erkunden. Denn die Gegend hat mehr zu bieten als man denkt!

Nach nur 3 Monaten in San Sebastian, kann ich jedem nur wärmstens empfehlen sich für ein Erasmus-Semester zu bewerben. Auf keine andere Art und weiße kommt man mit Kommilitonen aus allen Ländern der Welt zusammen, lernt zusammen, lernt die kleinen Unterschiede und die großen Gemeinsamkeiten kennen und bekommt mit wie unterschiedlich Architektur in anderen Ecken der Welt gelehrt und gelernt wird. Diese Zeit ist eine unermessliche Fundgrube an Erfahrungen, Inspiration und neuer Motivation und eröffnet mehr Möglichkeiten als man glaubt. Vielleicht findest du hier einen Praktikumsplatz oder sogar einen Masterstudiengang der dich mehr begeistern kann. See you abroad!

Adrian Hänsel, Erasmus+

Postkarte aus Madrid

GEHT NACH MADRID! Die Universität ist sehr anspruchsvoll und bietet sie ganz andere Ansätze und Lernmethoden. Das Niveau ist sehr hoch und ich habe sehr viel neuen Input und Wissen mit nach Hause genommen. Die Spanier sind alle sehr offen und freundlich, man findet sofort Anschluss, egal wie gut dein Spanisch ist. Die Stadt bietet unzählige Möglichkeiten, angefangen vom Kulturellen bis hin zum Nachtleben. Museen Ausstellungen, Parks, Kirchen und vieles mehr. Mit einer riesige Anzahl von Restaurants, Tapasbars, Clubs und Bars kann man seine Freizeit gestalten. Und wer noch was anderes sehen möchte, von Madrid ist der Rest von Spanien günstig und gut zu erreichen. Ich nehme eine tolle Erfahrung mit nach Hause, wollte gar nicht mehr zurück, so wohl habe ich mich dort gefühlt. Geht nach Madrid, ich hoffe es gefällt euch so gut wie es mir gefallen hat.

Celia Kühnl, Free Mover

Postkarte aus Alicante

Du bist Jung, Student und willst deinen Horizont erweitern, dann nutze die Chance und gehe ins Ausland! Wie man so schön sagt wird es dir vermutlich nie wieder so einfach gemacht solch eine Erfahrung zu sammeln. So einfach wird es nie wieder eine solch Erfahrung zu sammeln. Ich habe an der HTWK Leipzig vier Semester Architektur studiert und mich dazu entschieden das fünfte und sechste Semester ein Jahr in Spanien zu verbringen. Ausgesucht habe ich mir dazu die Die Wahl fiel auf die Universidad de Alicante, und da unsere Hochschule keine Partnerschaft mit dieser Universität hat bin ich als Free Mover unterwegs. Dort wurde mir erstmals der Einblick in das Universitätsleben gewährt, mit einem gigantischen Campus und mehr als 25.000 Studenten. Durch den Internationalen Flair der Stadt bekomme ich hier durch interessante Gespräche eine neue Sichtweise auf vielerlei Dinge. Sprache ist bekanntlich das Tor zur Welt und bietet Einblick in andere Sitten und Mentalitäten. Nos vemos pronto!

Matthias Hofmann, Free Mover

Postkarte aus Paris

Die ENSAPVS liegt im 13 Arrondissement von Paris das heißt in der Nähe des Stadtrings, wo viele Neubauten und Bürogebäude entstehen. Das Viertel ist während des Tages gut belebt und es ist ein interessanter Stadtentwicklungspunkt als Kontrast zum 19. Jhdt alten Stadtkern. Das Bachelorstudium selbst, ist in französischer Sprache und ähnelt in seinen Lehrinhalten das der HTWK Leipzig. Mit ca. 2.000 Architekturstudenten in einer Schule zu studieren war ebenfalls ein neues Gefühl für mich. Die Konkurrenz ist höher als gewohnt, erweitert aber auch den Blick und die Anforderungen an die eigene Architektur. Das urbane Umfeld von Paris und das Leben in der Kulturstadt war für mich die wertvollste Erfahrung. Es ist ein inspirierender Ort der einem vieles über Architektur, Kunst und Gestaltung lehren kann.

Mona Camille, ERASMUS+

Postkarte aus Nagoya

Die Nagoya City University im zentral gelegenen Nagoya ist ein idealer Ausgangspunkt, um Japan zu entdecken - nach Osaka, Kyoto oder Tokio ist es nicht weit. Neben Architektur bietet die Fakultät auch verschiedenste Designkurse - und damit einen Blick über den Tellerrand des klassischen Studiums - an. Im zur Universität gehörigen Studentenwohnheim lässt es sich gut und günstig leben; mein kleines Reich mit Küche und Bad, Balkon und vor allem einem echten Tatami lässt keine Wünsche offen! Die Stadt Nagoya selbst ist Mitglied des Unesco Creative Cities Network und verspricht mit ihrer einzigartigen Stadtgeschichte, ihrer internationalen Ausprägung und mit viel Natur und Kunst in der Stadt und der Umgebung viele neue Erfahrungen und Inspirationen. Ich hab‘ mich hier von Anfang an pudelwohl gefühlt!

Lisa-Marie Fromme, PROMOS

Postkarte aus Neapel

Vedi Napoli e poi muori“ sagen die Neapolitaner. Und seit meinem Erasmus in Neapel kann ich diesen kleinen Satz nicht nur übersetzen, sondern auch verstehen. Die Entscheidung, für ein Jahr meine Heimatuniversität zu verlassen und mein Studium in einem anderen Land, einer anderen Kultur und auf einer anderen Sprache fortzusetzen war nicht einfach - aber einmal angekommen, waren alle Zweifel und Ängste verflogen. Die Stadt hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Eine Großstadt, welche einem mit ihrer Lage zwischen Meer und Vesuv, ihrer historischen Innenstadt und den liebenswürdigen Menschen das Gefühl gibt, man würde nirgendwo anders hingehören. Ebenso spannend ist der neue Alltag in der Uni. Schon in den ersten Wochen habe ich so viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, dass es unmöglich ist, alles in Worte zu fassen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass nach Neapel zu gehen eine riesige Bereicherung für mich war, sowohl auf akademischer, als auch auf persönlicher Ebene und ich wünsche jedem, einmal eine solche Erfahrung machen zu dürfen.

Charlotte Nußbruch, ERASMUS+