Postkarten

Postkarte aus Jordanien

„Welcome to Jordan"
Schon kurz nach meiner Anreise in Amman konnte ich diesen Satz eigentlich schon gar nicht mehr hören.
Nach meinem Auslandsemester an der GJU in Jordanien kann ich jedoch Jedem empfehlen, sich selbst von der außerordentlichen Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit der Bewohner zu überzeugen und ein wenig davon mitzunehmen.
Mich an der German- Jordanian University im alten Stadtkern von Amman einzuleben fiel mir sehr leicht, da alle Kurse auf Englisch unterrichtet werden. Außerdem waren die Jordanischen Studenten sehr aufgeschlossen und da für sie ein Jahr in Deutschland während des Bachelors verpflichtend ist, gab es immer einen interessanten Austausch untereinander.
Während meines Semesters an der GJU habe ich mich viel mit dem Ursprung der Architektur und Stadtentwicklung auseinandergesetzt und konnte gleichzeitig in einigen Designkursen vieles Neues ausprobieren.
Neben dem Studium gibt es in Jordanien natürlich eine Menge zu bereisen und zu entdecken - einzigartig ist natürlich und das Weltkulturerbe, die Felsenstadt Petra. Abgesehen von den beeindruckenden Naturpanoramen und Sehenswürdigkeiten, war für mich jedoch der einfache Kontakt zu den Bewohnern von Jordanien, der das Leben und Reisen während meines Semesters so besonders gemacht hat.

Hannah Friese

Postkarte aus Vietnam

Noch einmal ganz weit weg! Das waren meine Gedanken bei der Idee in meinem letztem Architektur Masterjahr ein Auslandssemester zu absolvieren. So fiel meine Wahl auf  Vietnam um andere kulturelle Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln und ich wurde an der Ton Duc Thang University nicht enttäuscht. Im, von Motorrollern verstopften Herzen von Ho Chi Minh City, habe ich ein halbes Jahr gelebt. Nach einer gewissen Zeit lernt man die chaotische Ordnung der Vietnamesischen Kultur zu lieben und mit ihr die liebenswürdigen Menschen. In meinem Studium war ich von hilfreichen und freundlichen Mitschülern umgeben, die mir im doch etwas anders laufenden Universitätsleben, weiterhalfen. Durch ein kurzes Praktikum, einige Exkursionen, einer „Klassenfahrt“ und verschiedenen Wettbewerbsprojekten konnte ich mein neues Umfeld in vielen Facetten kennenlernen. Das Studium war fordernd und gab mir einen Einblick wie in einem aufstrebenden Land wie Vietnam ein Asiatisch geprägtes Bildungssystem funktioniert. Die Zeit verlief wie im Flug und ich verabschiedete mich von meinen liebgewonnen Kommilitonen auf eine Reise in den Norden Vietnams um das Land noch weiter kennen zu lernen. Mein Wunsch das Fremde zu erforschen und einen ganz anderen Blick auf das Leben zu bekommen wurde erfüllt und jetzt ist dieses weit entfernte, fremde Land ein Vertrautes auf der anderen Seite des Erdballs geworden. Diese Erfahrung zu machen wünsche ich jedem anderen Studenten der es wagt diesen Schritt zu gehen. việt nam vô địch!

Cyril Pfander, PROMOS

Postkarte aus Neuseeland

Bevor es für mich nach Neuseeland ging, um abenteuerliche 5 Monate zu erleben, wartete einiges an Organisation und Planung auf mich. Von Learning Agreement über Sprachnachweis bis hin zur Bewerbung im Gastland an der Hochschule. Es gab einiges zu tun. Bei allem stand mir das Akademische Auslands Amt mit Rat und Tat immer zur Seite. Dafür vielen Dank! Dann waren die Flüge gebucht, alles erledigt und der Rucksack gepackt. Tschüss Freunde und Hallo neues Land! In Neuseeland wurden wir Internationalen warm und herzlich willkommen geheißen. Über's ganze Semester hat man sich sehr um uns gekümmert. Die Mitstudierenden waren neugierig und offen für Ihre neuen Internationalen. Neben den Freundschaften fürs Leben und dem Studium habe ich darüber hinaus noch viel mehr gefunden. Ein Auslandssemester prägt in allen Bereichen. Nicht nur meine Sprachkenntnisse wurden besser. Zwischenmenschlich habe ich so viel gelernt und die Ausflüge in die Natur waren unbezahlbar. Surfen kann ich jetzt auch! Es ist toll, was passiert, wenn man alt Bekanntes zurück lässt. In dem Moment ist man bereit, für alles was kommt. Also traut euch, geht los, reist los, studiert los. Am Ende wird alles gut!

Anna Marks, Free Mover

Postkarte aus Südamerika

Vor dem Abschluss meines Masterstudiums wollte ich gerne noch ein Praktikum im Ausland machen und habe daher die letzten beiden Semester in Südamerika verbracht. Zu Beginn habe ich in Chile mit einem Architekturkollektiv aus der Hauptstadt Santiago de Chile zusammengearbeitet und bekam dort die Möglichkeit auf zwei Baustellen im Süden des Landes mitzuarbeiten. So habe ich in Patagonien und am Fuße des Vulkans Villarrica nicht nur gearbeitet, sondern auch gelebt und unheimlich spannende und besondere Erfahrungen gesammelt.
Das darauf folgende Semester hab ich in Buenos Aires verbracht und durfte mit einem sehr jungen und engagierten Architektenteam zusammenarbeiten. Bei einem Forschungsprojekt konnte ich die Geschichte und Architektur Argentiniens und vor allem Buenos Aires´ kennenlernen.
Ich bin unheimlich dankbar für die vielseitigen Erfahrungen und Bekanntschaften die ich in beiden Ländern machen durfte.
Auch wenn alles kein bisschen so gelaufen ist wie ich es mir anfangs vorgestellt hatte, wurde ich so herzlich aufgenommen, von all den Möglichkeiten überrascht und hatte am Ende einzigartige Erlebnisse, die ich mir von Deutschland aus hätte gar nicht ausdenken können.
Und genau dieses Treibenlassen, überrascht werden und Vertrauen haben, ist wohl auch das Beste und Bereichernste an dieser Zeit im Ausland. Cachaí!?

Lisa-Maria Gross, PROMOS Auslandspraktika

Postkarte aus Bali

Im letzten Sommersemester absolvierte ich ein Auslandssemester an der Udayana Universität in Indonesien, Bali, Denpasar über die Organisation Study in Bali. Der Studiengang Southeast Asian Architecture beinhaltet neben dem Studio Project die Fächer Resort and Hospitality Architecture, SEA Architecture, Tropical Home, Interior Architecture und Indonesisch. Der Unterricht fand Montags bis Mittwochs statt. Jeden Donnerstag gab es eine Exkursion wie z. B. ein Outdoor Sketching/Watercolor Workshop, einen Silberworkshop und eine Tour zum PT. Bamboo Pure & Green Village. Am Anfang des Semesters gab es ein Welcome Dinner am Strand bei dem sich alle Studierenden des Semesters kennen lernen, die Professoren sich vor stellen und es gab leckeres indonesiches Essen. Ich würde dieses Programm jedem Studenten empfehlen der Lust auf eine Horizonterweiterung hat und offen für Neues ist! Ich habe für meine Kreativität und die Architektur mit ihren Materialien und Formen so viel neue Inspiration bekommen!

Josephine Lay, Free Mover

Postkarte aus San Sebastian

In ein fremdes Land zu gehen um zu studieren ohne einen Platz zu haben, ohne zu wissen was dich erwartet, ohne die Sprache zu können oder auch nur zu wissen ob du den Herausforderungen gewachsen bist, ist ein Risiko. Aber eines das es Wert ist einzugehen. Wenn du erst angekommen bist, merkt man, dass man nicht alleine mit den Herausforderungen da steht....

Die Universität des Baskenlandes, unterstützt dich in allen Belangen, egal ob es um die Suche nach einer Wohnung geht, kostenlose Sprachkurse und selbst wenn du ein Fahrrad brauchst. Außerdem bietet die Fakultät der Architektur den Unterricht in Baskisch, Spanisch und Englisch an. Es gibt nicht nur viele spannende Fächer, sondern auch eine hervorragend ausgestattete und leicht zugängliche Werkstatt. Wenn du dich dann erst mal zu Recht gefunden hast und die universitären Hürden gemeistert hast, kannst du anfangen San Sebastian und das Baskenland zu erkunden. Denn die Gegend hat mehr zu bieten als man denkt!

Nach nur 3 Monaten in San Sebastian, kann ich jedem nur wärmstens empfehlen sich für ein Erasmus-Semester zu bewerben. Auf keine andere Art und weiße kommt man mit Kommilitonen aus allen Ländern der Welt zusammen, lernt zusammen, lernt die kleinen Unterschiede und die großen Gemeinsamkeiten kennen und bekommt mit wie unterschiedlich Architektur in anderen Ecken der Welt gelehrt und gelernt wird. Diese Zeit ist eine unermessliche Fundgrube an Erfahrungen, Inspiration und neuer Motivation und eröffnet mehr Möglichkeiten als man glaubt. Vielleicht findest du hier einen Praktikumsplatz oder sogar einen Masterstudiengang der dich mehr begeistern kann. See you abroad!

Adrian Hänsel, Erasmus+

Postkarte aus Madrid

GEHT NACH MADRID! Die Universität ist sehr anspruchsvoll und bietet sie ganz andere Ansätze und Lernmethoden. Das Niveau ist sehr hoch und ich habe sehr viel neuen Input und Wissen mit nach Hause genommen. Die Spanier sind alle sehr offen und freundlich, man findet sofort Anschluss, egal wie gut dein Spanisch ist. Die Stadt bietet unzählige Möglichkeiten, angefangen vom Kulturellen bis hin zum Nachtleben. Museen Ausstellungen, Parks, Kirchen und vieles mehr. Mit einer riesige Anzahl von Restaurants, Tapasbars, Clubs und Bars kann man seine Freizeit gestalten. Und wer noch was anderes sehen möchte, von Madrid ist der Rest von Spanien günstig und gut zu erreichen. Ich nehme eine tolle Erfahrung mit nach Hause, wollte gar nicht mehr zurück, so wohl habe ich mich dort gefühlt. Geht nach Madrid, ich hoffe es gefällt euch so gut wie es mir gefallen hat.

Celia Kühnl, Free Mover

Postkarte aus Alicante

Du bist Jung, Student und willst deinen Horizont erweitern, dann nutze die Chance und gehe ins Ausland! Wie man so schön sagt wird es dir vermutlich nie wieder so einfach gemacht solch eine Erfahrung zu sammeln. So einfach wird es nie wieder eine solch Erfahrung zu sammeln. Ich habe an der HTWK Leipzig vier Semester Architektur studiert und mich dazu entschieden das fünfte und sechste Semester ein Jahr in Spanien zu verbringen. Ausgesucht habe ich mir dazu die Die Wahl fiel auf die Universidad de Alicante, und da unsere Hochschule keine Partnerschaft mit dieser Universität hat bin ich als Free Mover unterwegs. Dort wurde mir erstmals der Einblick in das Universitätsleben gewährt, mit einem gigantischen Campus und mehr als 25.000 Studenten. Durch den Internationalen Flair der Stadt bekomme ich hier durch interessante Gespräche eine neue Sichtweise auf vielerlei Dinge. Sprache ist bekanntlich das Tor zur Welt und bietet Einblick in andere Sitten und Mentalitäten. Nos vemos pronto!

Matthias Hofmann, Free Mover

Postkarte aus Paris

Die ENSAPVS liegt im 13 Arrondissement von Paris das heißt in der Nähe des Stadtrings, wo viele Neubauten und Bürogebäude entstehen. Das Viertel ist während des Tages gut belebt und es ist ein interessanter Stadtentwicklungspunkt als Kontrast zum 19. Jhdt alten Stadtkern. Das Bachelorstudium selbst, ist in französischer Sprache und ähnelt in seinen Lehrinhalten das der HTWK Leipzig. Mit ca. 2.000 Architekturstudenten in einer Schule zu studieren war ebenfalls ein neues Gefühl für mich. Die Konkurrenz ist höher als gewohnt, erweitert aber auch den Blick und die Anforderungen an die eigene Architektur. Das urbane Umfeld von Paris und das Leben in der Kulturstadt war für mich die wertvollste Erfahrung. Es ist ein inspirierender Ort der einem vieles über Architektur, Kunst und Gestaltung lehren kann.

Mona Camille, ERASMUS+

Postkarte aus Nagoya

Die Nagoya City University im zentral gelegenen Nagoya ist ein idealer Ausgangspunkt, um Japan zu entdecken - nach Osaka, Kyoto oder Tokio ist es nicht weit. Neben Architektur bietet die Fakultät auch verschiedenste Designkurse - und damit einen Blick über den Tellerrand des klassischen Studiums - an. Im zur Universität gehörigen Studentenwohnheim lässt es sich gut und günstig leben; mein kleines Reich mit Küche und Bad, Balkon und vor allem einem echten Tatami lässt keine Wünsche offen! Die Stadt Nagoya selbst ist Mitglied des Unesco Creative Cities Network und verspricht mit ihrer einzigartigen Stadtgeschichte, ihrer internationalen Ausprägung und mit viel Natur und Kunst in der Stadt und der Umgebung viele neue Erfahrungen und Inspirationen. Ich hab‘ mich hier von Anfang an pudelwohl gefühlt!

Lisa-Marie Fromme, PROMOS

Postkarte aus Neapel

Vedi Napoli e poi muori“ sagen die Neapolitaner. Und seit meinem Erasmus in Neapel kann ich diesen kleinen Satz nicht nur übersetzen, sondern auch verstehen. Die Entscheidung, für ein Jahr meine Heimatuniversität zu verlassen und mein Studium in einem anderen Land, einer anderen Kultur und auf einer anderen Sprache fortzusetzen war nicht einfach - aber einmal angekommen, waren alle Zweifel und Ängste verflogen. Die Stadt hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Eine Großstadt, welche einem mit ihrer Lage zwischen Meer und Vesuv, ihrer historischen Innenstadt und den liebenswürdigen Menschen das Gefühl gibt, man würde nirgendwo anders hingehören. Ebenso spannend ist der neue Alltag in der Uni. Schon in den ersten Wochen habe ich so viele neue Erfahrungen und Eindrücke gesammelt, dass es unmöglich ist, alles in Worte zu fassen. Was ich allerdings sagen kann ist, dass nach Neapel zu gehen eine riesige Bereicherung für mich war, sowohl auf akademischer, als auch auf persönlicher Ebene und ich wünsche jedem, einmal eine solche Erfahrung machen zu dürfen.

Charlotte Nußbruch, ERASMUS+