Kulturamt Neuland
Das Kulturamt Neuland findet sich in der bestehenden Struktur einer ehemals landwirtschaftlich genutzten Hofanlage wieder. Diese bettet sich in topographischer Nähe der Elbe im Norden von Hamburg, in einer der vom Landsterben bedrohten, zahlreichen niedersächsischen Reihendörfer ein. Basis dieses Projektes ist es, in verschiedenen Ausbauphasen unter Einbezug eines natürlichen und technischen Kreislaufs der Materialien, eine bestehende aber verlassene Struktur zu revitalisieren und diese wieder in ihre Umwelt einzubinden. Es müssen dabei Räume geschaffen werden, die dem demografischen Wandel trotzen und sich durch ein hohes Maß an Resilienz auszeichnen. Durch den Verzicht von Polymeren und der damit verbundenen Diffusionsoffenen Bauweise, kann der Bauprozess im Selbstbau unterstützt und vereinfacht werden. Hierbei soll der teilweise, denkmalgeschützte Bestand als Ressource und Hülle für etwas Neues dienen und aus dem Inneren heraus wirken. Additive Kubaturen wie eine neu errichtete Orangerie, schließen dabei den Bestand und geben dem Ort eine neue Identität in dem sie ihn für die Öffentlichkeit zugänglich machen.
Jonas Flegler





Renderings





