Studie zu Hilfen für junge Volljährige und Selbstvertretungsstrukturen in der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen
Qualitative und quantitative Erhebung mit Fachkräften von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe und jungen Erwachsenen.
Im Rahmen eines Forschungsprojektes beschäftigt sich derzeit ein Team aus der HTWK – Fakultät Architektur und Sozialwissenschaften im Auftrag der DROSOS STIFTUNG und mit dem Kinder- und Jugendhilferechtsverein Dresden e.V. als Praxispartner mit der Frage des Umsetzungstandes zu den Hilfen für junge Volljährige und den Selbstvertretungsstrukturen in der Kinder- und Jugendhilfe in Sachsen.
Im Fokus stehen die 2021 im Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) diesbezüglich beschlossenen Änderungen für die Kinder- und Jugendhilfe im Sozialgesetzbuch VIII (SGB VIII). Somit kommen vor allem die Ausführungen in den §§ 41; 41a und 4a SGB VIII in den Blick der Studie. Durch eine quantitative und eine qualitative Erhebung soll der Stand in Sachsen, insbesondere in den beiden großen Kommunen Dresden und Leipzig, erfasst werden. Es werden sowohl Fachkräfte von öffentlichen und freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe als auch junge Menschen befragt, die als Careleavers Erfahrungen mit dem Übergang aus der Jugendhilfe in ein eigenständiges Leben gemacht haben.
Das Projetteam setzt sich multiprofessionell zusammen, um den diversen Hintergründen gerecht zu werden und verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen.
Im Projektteam arbeiten mit:
- Prof.in Dr. Heike Förster
- Prof. Dr. Torsten Linke
- Cornelia Sperling M. Sc.
- Prof. Dr. Rainer Vor.
Weitere Informationen zum Thema Leaving Care und einführende Texte aus aktuellen Publikationen (Open Access) finden Sie hier:
https://budrich.de/news/leaving-care-gastbeitrag/
https://doi.org/10.3224/84743402.02